Seit ziemlich genau einem Jahr ist das Werkbundarchiv - Museum der Dinge nun am neuen Standort in Berlin-Kreuzberg (Oranienstraße 25) zu finden. In den vergangenen zwölf Monaten konnte man dort die Ausstellung "Kampf der Dinge" bewundern, die anläßlich des 100jährigen Jubiläums des Deutsche Werkbunds ausgewählte Objekte der Sammlung des Museums zeigte.
Die Ausstellung "Kampf der Dinge" ist seit letztem Monat nicht mehr zu sehen, das Museum ist am neuen Stanndort angekommen - und es wird Zeit für die erste 'richtige' Ausstellung: unter dem Titel "Mobilien - 1000 Möbel auf 80 qm" zeigt das Museum ab dem 04. Juli 2008 eine Raum-Installation der Berliner Künstlerin Carolina Kecskemethy und setzt sich mit dem Möbel als Museumsobjekt auseinander, jenseits der sonst üblichen Kategorisierungen, Zuordnungen, Zuschreibungen an einen Entwerfer und/oder einen stilistischen Zusammenhang - jenseits der üblichen 'Schubladen'.
"Im Zentrum steht die Installation „Can-Can“ der Berliner Künstlerin Carolina Kecskemethy, die aus ihrer umfangreichen Sammlung von Miniaturmöbeln eine ungewöhnliche Ding-Landschaft gestaltet. Kecskemethy setzt diese dingliche Anordnung in Beziehung zu den künstlerischen Elementen der Zeichnung und einer Videoarbeit zu Jacques Offenbachs Musikstück „Can-Can“. Im Nebeneinander der verschiedenen Elemente erzeugt Kecskemethy ein Bild, das mit der räumlichen und zeitlichen Versetzung und der Erinnerung arbeitet. Der Begriff „Mobilien“ verweist auf diesen Versetzungsprozess – die den Dingen eingeschriebene Bewegung."
Mobilien - 1000 Möbel auf 80 qm
04. Juli - 10. November 2008
Werkbundarchiv - Museum der Dinge
Oranienstraße 25, Berlin-Kreuzberg
Vernissage: Do. 03.07.2008, 19 Uhr
geöffnet: Fr, Sa, So, Mo 12 – 19 Uhr
siehe auch:
www.museumderdinge.de/programm
…viel Vergnügen, -t..-


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